Was geht ab ... auf der Baustelle?

Nach den Herbstferien gibt es einen kurzen Bericht zum Stand der Sanierungsarbeiten:

Die Ferien wurden genutzt, um lärm- und staubintensive Arbeiten zu erledigen. So wurden die Heizleitungen in einigen Räumen umverlegt. Die Zugänge zum Treppenturm für das 1. und 2. Obergeschoss wurden erstellt und die Arbeiten für den Einbau des Aufzuges vorangetrieben. Hier wurden vor allem die erfordrerlichen Deckendurchbrüche vollendet und die Bodenplatte im Bereich der Aufzugsunterfahrt aufgebracht.

Der Serverschrank wurde vom 3. Obergeschoss in einen Raum im Erdgeschoss verlegt und die erforderlichen Neuanschlüsse hergestellt; das heißt wir sind wieder online. An der Verkabelung im Ostflügel wird intensiv gearbeitet.

Die Schülerumwegung rund um die Baustelleneinrichtung wurde in Magerbeton aufgebracht.

Alles in allem kann konstatiert werden, dass die einzelnen Gewerke wie Rohbauarbeiten, Putzer- und Malerarbeiten, Zimmerarbeiten, Sanitär- und Elektroarbeiten sowie Dachdeckerarbeiten und auch die Reinigungsleistungen gut voranschreiten.

In Anbetracht der Tatsache, dass alle Arbeiten zum Teil auch während des laufenden Schulebtriebs durchgeführt werden, kann man sagen: Es läuft nicht immer alles rund - aber es läuft....

H.F., Oktober 2018

Aktueller Situationsbericht von unserer Baustelle

Laut einer Mitteilung der Architekten und des Schulträgers wird in den Herbstferien mit Hochdruck an mehreren Gewerken gearbeitet. Allerdings müssen schon in dieser Woche (39. KW) vorbereitende Arbeiten durchgeführt werden, die leider mit erhöhter Lärmbelästigung verbunden sind.

Wir haben deshalb für die an stärksten betroffenen Klassen Alternativen gesucht:

  1. 3 Klassenräume können belegt werden, weil die 9. Klassen im Betriebspraktikum sind.
  2. Da das Herbstwetter noch einigermaßen mitspielt, können vermehrt außerschulische Lernorte aufgesucht werden.
  3. Wenn es ganz schlimm wird, können die Klassenlehrer/innen entscheiden, ob man - nach  Rücksprache mit der Schulleitung und den Erziehungsberechtigten -  die Kinder, die zuhause betreut werden können, entlässt und nur für die Kinder, die nicht entlassen werden können, eine Betreuung organisiert.

Folgende Arbeiten sind in den nächsten Wochen geplant:

  • Herstellung der Deckenöffnung in der Betondecke zwischen Erdgeschoss und 1. OG
  • Herstellung der Bodenöffnung in der Betonbodenplatte für die Unterfahrt des Aufzuges
  • Herstellung von Auflagern in den Wandflächen im Haupttreppenhaus im 3. OG
  • Umbauten an der Heizungsanlage (Rohrverlauf)

Nach den Herbstferien wird es dann erst einmal wieder ruhiger und weniger belastend.

H.F., 25.09.2018

Ganz ohne Lärm geht es doch nicht ...

Staubschutzwand im 3. OG
Hier wird der Aufzug eingebaut (3. OG) ....
... hier im 2. OG
Der leere Flur im 3. OG

Bevor alles neu gemacht wird, müssen leider erst ein paar Wände fallen und Räume geleert werden.

Das geht - wie wir letzte Woche erfahren mussten - doch nicht ganz ohne Presslufthammer und Schuttrutsche und dem damit verbundenen Lärm und Staub. Die Schulleitung hat reagiert und auf die Verabredung hingewiesen, dass mit erheblichem Lärm verbundene Arbeiten vorwiegend in den Nachmittagsstunden und in den Ferien stattfinden sollten.

Nach Rücksprache mit den Architekten scheint diese Lärmbelästigung nun erstmal vorüber zu sein.  Geplante Baumaßnahmen werden vorher per Mail angekündigt und die Schule hat Gelegenheit, im schlimmsten Fall Alternativen zu suchen und Raumänderungen vorzunehmen. 

Im dritten Obergeschoss ist aber zu sehen, dass die Arbeiten voranschreiten.

 

 

Bauvorbereitende Maßnahmen

Aktuell werden in allen Stockwerken Staubschutzwände aufgestellt, um den Baustaub und die Belästigungen durch Schmutz weitgehend zu eliminieren.

In den nächsten Tagen wird an der Südseite des Gebäudes eine Schuttrutsche angebracht und ein Container aufgestellt, damit Bauschutt nicht durch das Schulhaus transportiert werden muss.

Baustellenfahrzeuge wurden aus Sicherheitsgründen vom Schulhof verbannt.

In der kommenden Woche wird mit den Restaurierungsarbeiten und dem Bauabschnitt "Personenaufzug" begonnen.

 H.F., 15.08.2018

August 2018: In der letzten Ferienwoche wurde es ernst ...

Pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres begannen nun endlich die Vorbereitungen für die Schulsanierung.

In der letzten Ferienwoche wurden im Schulhof 3 Klassenraum-Container aufgestellt, in denen für die nächste Zeit drei Klassen untergebracht werden.

Ein Bauturm und die Baustelleneinrichtung wurden erstellt und Vorarbeiten haben begonnen.

Die Schülerinnen und Schüler wurden über die besondere Gefahrenlage informiert und angewiesen, die Baustelleneinrichtungen, Baumaterialien, Maschinen, Geräte und Gebäude nicht zu beklettern oder zu betreten. Eine Begehung der Gefahrenpunkte soll - zumindest für die Grundschulklassen - zeitnah stattfinden.

In der kommenden Woche beginnen die Sanierungsarbeiten im Gebäude.

H.F., 08.08.2018

Die Klassenraum-Container werden geliefert.

Stand der Planungen März 2018

Der geplante Ablauf der Innensanierung sieht 4 Bauabschnitte vor:

1. Bauabschnitt: Aufzug vom EG bis zum 3. OG (barrierefreie Schule)

2. Bauabschnitt: Sanierung 3. OG

3. Bauabschnitt: Sanierung 2. OG

4. Bauabschnitt: Sanierung 1. OG und EG (Eingangsbereich)

Wenn alles nach Plan geht, sind die Sanierungsarbeiten im Dezember 2020 abgeschlossen.

Während der Bauphase wird es unausweichlich zu Einschränkungen im Alltagsablauf und Behinderungen im und um das Gebäude kommen. Allerdings wird bereits bei der Planung großen Wert gelegt auf enge Kooperation zwischen Schulträger, Architekturbüro, Schulleitung und beteilligten Fachfirmen.

Ein Sicherheits- und Gesundheitskoordinator wurde damit beauftragt, die Baustelle zu überwachen und Gefährdungslagen zu klären.

Auf dem Schulhof werden drei Klassenraum-Container aufgestellt, um drei der sieben ausquartietrten Klassen des jeweils sanierten Abschnitts aufzunehmen. Vier weitere Klassen werden in schulischen Räumen untergebracht.

Alle Lärm und Schmutz verursachenden Arbeiten werden vorwiegend außerhalb der Unterrichtszeiten (nachmittags) erledigt. Der abgetrennte Baustellenbereich wird von einem Bauzaun umgeben sein, der seitens der Schule gestaltet werden kann.

Ein Bauturm wird das Gebäude von außen für die Handwerker zugänglich machen und ist so ausgelegt, dass er im Notfall als Flucht- und Rettungsweg benutzt werden kann.

Am 20. März 2018 wurden die Klassenelternbeiräte und interessierte Kollegen/-innen im Rahmen einer Informationsveranstaltung über Details des Bauablaufs informiert. Vertreter des Schulträgers, des Architekturbüros und die Schulleitung erläuterten die Pläne und standen für Sachfragen Rede und Antwort.

H.F., März 2018

Stand der Planungen im November 2017

Während der Einweihungsfeier der Schulküche im Jahr 2015 kamen Schulleitung und Elternvertreter mit Bürgermeister Dag Wehner ins Gespräch, der ein Gesprächsangebot zu eventuell erforderlichen Renovierungsbedarfen hinsichtlich des im Jahr 2016 anstehenden 100jährigen Schuljubiläums unterbreitete.

Der damalige Schulelternbeiratsvorsitzende, Björn Engler, und weitere Elternbeiratsmitglieder ergriffen die Gelegenheit beim Schopfe und vereinbarten umgehend einen Gesprächstermin mit dem Schuldezernenten. Einige problematische „Ecken“ im Schulgebäude belegten den wahrlich dürftigen Zustand des Gebäudes. Handlungsbedarf war geboten. Und im Hinblick auf das wirklich bemerkenswerte Jubiläum der Schule war auch der Schulträger angetan von Renovierungsbestrebungen. Mit einem ersten Schreiben vom 10.03.2015 machten Schulelternbeirat und Schulleitung einen ersten Vorstoß in Sachen Renovierungsbedarf.

Da seitens des Schulträgers auch dringender Bedarf an erforderlichen Brandschutzmaßnahmen bestand, nahm eine umfassende Sanierung des Gebäudes langsam Formen an. Eine reine „Aufhübschung“ der Räumlichkeiten zum Schuljubiläum wurde zugunsten der Planungen für eine umfassende und grundlegende Innensanierung ad acta gelegt. Das Protokoll der Besprechung vom 19.05.2015 legt fest, dass das Gebäudemanagement zusammen mit dem Architekturbüro krieg+warth die Planungen für ein Brandschutzkonzept weiter betreiben und bis zu den Sommerferien ein „Musterklassenraum“ erstellt werden soll, in dessen Konzeption die gewünschte Grundausstattung einbezogen wird. Als Musterklassenraum wurde der Raum 1.11 im 1. OG ausgewählt. Es war klar, dass für die Umbaumaßnahmen ein Gesamtkonzept erstellt und ein Raumkonzept ausgearbeitet werden müssen.

Im Frühjahr 2016 begannen die Arbeiten zur Erstellung eines Musterklassenraums, der bis zum Juli 2016 „baufrei“ gemacht werden sollte. Bis zum Jubiläum im Oktober 2016 wurde der Musterraum bis auf Jalousien und Möbel fertig und konnte der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Es erwies sich jedoch als äußerst klug, einen solchen Musterklassenraum erstellt zu haben, denn bald schon nach Bezug des Raumes durch eine Schulklasse der Grundschule zeigten sich Optomierungsbedarfe. Der neu verlegte Boden war schnell unansehnlich und schwer zu reinigen. Die eingebrachten Jalousien erbrachten nicht die gewünschte Abdunklung bei Arbeiten im Klassenzimmer mit Beamer und Overheadprojektor. Neue Jalousien wurden eingebaut. Eine Alternative zum eingebrachten Fußboden wird zurzeit (November 2017) noch in einem Nebenklassenraum auf Herz und Nieren geprüft.  Die entsprechend des Konzeptes angefertigten Möbel und Pinwände werden im August 2017 angebracht bzw. geliefert.   

Die Raumgestaltung und das Farbkonzept sprechen jedoch die Kinder und Lehrkräfte durchaus an. Fast alle finden den Raum sehr schön und ansprechend. Selbstverständlich muss auch erwähnt werden, dass man es nicht allen gerecht machen kann.

H.F., November 2017