Stand der Planungen März 2018

Der geplante Ablauf der Innensanierung sieht 4 Bauabschnitte vor:

1. Bauabschnitt: Aufzug vom EG bis zum 3. OG (barrierefreie Schule)

2. Bauabschnitt: Sanierung 3. OG

3. Bauabschnitt: Sanierung 2. OG

4. Bauabschnitt: Sanierung 1. OG und EG (Eingangsbereich)

Wenn alles nach Plan geht, sind die Sanierungsarbeiten im Dezember 2020 abgeschlossen.

Während der Bauphase wird es unausweichlich zu Einschränkungen im Alltagsablauf und Behinderungen im und um das Gebäude kommen. Allerdings wird bereits bei der Planung großen Wert gelegt auf enge Kooperation zwischen Schulträger, Architekturbüro, Schulleitung und beteilligten Fachfirmen.

Ein Sicherheits- und Gesundheitskoordinator wurde damit beauftragt, die Baustelle zu überwachen und Gefährdungslagen zu klären.

Auf dem Schulhof werden drei Klassenraum-Container aufgestellt, um drei der sieben ausquartietrten Klassen des jeweils sanierten Abschnitts aufzunehmen. Vier weitere Klassen werden in schulischen Räumen untergebracht.

Alle Lärm und Schmutz verursachenden Arbeiten werden vorwiegend außerhalb der Unterrichtszeiten (nachmittags) erledigt. Der abgetrennte Baustellenbereich wird von einem Bauzaun umgeben sein, der seitens der Schule gestaltet werden kann.

Ein Bauturm wird das Gebäude von außen für die Handwerker zugänglich machen und ist so ausgelegt, dass er im Notfall als Flucht- und Rettungsweg benutzt werden kann.

Am 20. März 2018 wurden die Klassenelternbeiräte und interessierte Kollegen/-innen im Rahmen einer Informationsveranstaltung über Details des Bauablaufs informiert. Vertreter des Schulträgers, des Architekturbüros und die Schulleitung erläuterten die Pläne und standen für Sachfragen Rede und Antwort.

H.F., März 2018

Stand der Planungen im November 2017

Während der Einweihungsfeier der Schulküche im Jahr 2015 kamen Schulleitung und Elternvertreter mit Bürgermeister Dag Wehner ins Gespräch, der ein Gesprächsangebot zu eventuell erforderlichen Renovierungsbedarfen hinsichtlich des im Jahr 2016 anstehenden 100jährigen Schuljubiläums unterbreitete.

Der damalige Schulelternbeiratsvorsitzende, Björn Engler, und weitere Elternbeiratsmitglieder ergriffen die Gelegenheit beim Schopfe und vereinbarten umgehend einen Gesprächstermin mit dem Schuldezernenten. Einige problematische „Ecken“ im Schulgebäude belegten den wahrlich dürftigen Zustand des Gebäudes. Handlungsbedarf war geboten. Und im Hinblick auf das wirklich bemerkenswerte Jubiläum der Schule war auch der Schulträger angetan von Renovierungsbestrebungen. Mit einem ersten Schreiben vom 10.03.2015 machten Schulelternbeirat und Schulleitung einen ersten Vorstoß in Sachen Renovierungsbedarf.

Da seitens des Schulträgers auch dringender Bedarf an erforderlichen Brandschutzmaßnahmen bestand, nahm eine umfassende Sanierung des Gebäudes langsam Formen an. Eine reine „Aufhübschung“ der Räumlichkeiten zum Schuljubiläum wurde zugunsten der Planungen für eine umfassende und grundlegende Innensanierung ad acta gelegt. Das Protokoll der Besprechung vom 19.05.2015 legt fest, dass das Gebäudemanagement zusammen mit dem Architekturbüro krieg+warth die Planungen für ein Brandschutzkonzept weiter betreiben und bis zu den Sommerferien ein „Musterklassenraum“ erstellt werden soll, in dessen Konzeption die gewünschte Grundausstattung einbezogen wird. Als Musterklassenraum wurde der Raum 1.11 im 1. OG ausgewählt. Es war klar, dass für die Umbaumaßnahmen ein Gesamtkonzept erstellt und ein Raumkonzept ausgearbeitet werden müssen.

Im Frühjahr 2016 begannen die Arbeiten zur Erstellung eines Musterklassenraums, der bis zum Juli 2016 „baufrei“ gemacht werden sollte. Bis zum Jubiläum im Oktober 2016 wurde der Musterraum bis auf Jalousien und Möbel fertig und konnte der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Es erwies sich jedoch als äußerst klug, einen solchen Musterklassenraum erstellt zu haben, denn bald schon nach Bezug des Raumes durch eine Schulklasse der Grundschule zeigten sich Optomierungsbedarfe. Der neu verlegte Boden war schnell unansehnlich und schwer zu reinigen. Die eingebrachten Jalousien erbrachten nicht die gewünschte Abdunklung bei Arbeiten im Klassenzimmer mit Beamer und Overheadprojektor. Neue Jalousien wurden eingebaut. Eine Alternative zum eingebrachten Fußboden wird zurzeit (November 2017) noch in einem Nebenklassenraum auf Herz und Nieren geprüft.  Die entsprechend des Konzeptes angefertigten Möbel und Pinwände werden im August 2017 angebracht bzw. geliefert.   

Die Raumgestaltung und das Farbkonzept sprechen jedoch die Kinder und Lehrkräfte durchaus an. Fast alle finden den Raum sehr schön und ansprechend. Selbstverständlich muss auch erwähnt werden, dass man es nicht allen gerecht machen kann.

H.F., November 2017